Nufenenpass in der Schweiz (2478 Meter)  

Eistee und French Toast - Eine Radreise im Südwesten der USA
ein Buch von Markus Tischler

 
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Buchveröffentlichung

 

Eistee und French Toast
Eine Radreise im Südwesten der USA

Eistee und French Toast

 

Eistee und French Toast -
Eine Radreise im Südwesten der USA

 

172 Seiten, 16,00 Euro
ISBN-10: 3-8370-6527-8
ISBN-13: 978-3837065275


 


Inhalt:

  • Einleitung
  • Der Aufbruch
  • Mingus Mountain
  • Hinauf nach Flagstaff
  • Vom Winde verweht
  • In die Wüste
  • Paul aus Kalifornien
  • Highway-Traum
  • Am Grand Canyon
  • Auf Wanderschaft
  • Bis zum letzten Schluck
  • Straße durch ein Wunderland
  • Im Park der Tempel und Engel
  • Die Einsamkeit der Landstraße
  • Unterwegs im Garten der Königin
  • Ende einer Aufholjagd
  • Ein Bilderbuch-Highway
  • Land des schlafenden Regenbogens
  • Heißer Ritt nach Hanksville (   Leseprobe )
  • Die Mücken von Hite
  • Zeltplatz in der Wildnis
  • Abschied
  • Ein teuflischer Highway
  • Auf nach Durango
  • Iron Horse
  • Die Millionen-Straße
  • Snowbirds
  • Auf der Flucht
  • Der höchste Punkt
  • Breckenridge
  • Postskriptum


Auszug aus Kapitel: Heißer Ritt nach Hanksville

 

  Wir bleiben eine Stunde, dann machen wir uns wieder auf den Weg. Noch sind es 22 Kilometer bis nach Hanksville. Ich glaube, wir finden die Aussicht, durch diese aschgraue Landschaft zu radeln, gerade etwas unerfreulich und bilden ein Quartett. Natürlich, Schatten gibt es keinen, und der Wind kommt aus einem Föhn, ganz bestimmt. Und nun steht da rechts auch noch ein Schild, dass jemand ein Haus verkaufen will mit einem Stück Land dazu. Aha.

 

Markus, wieder zu Hause: „Hey, Freunde, ich habe mir ein Ferienhaus in Utah gegönnt. Ist total ruhig gelegen. Kein Nachbar weit und breit, aber ein Bäckerladen um die Ecke Na, fast jedenfalls.“
„Super, und das Wetter?“
„Nicht auszuhalten im Sommer.“

 

  Nee, nicht in dieser Einöde. Als nächstes kommt nämlich eine Ruine. Wer mag hier gelebt haben und warum? Ich schaue so nebenbei auf meinen Tacho, wie wir an dem Überbleibsel aus einer anderen Zeit halten.
Verdammt, er zeigt 46 Grad an.
Boah.
Bloß raus aus der Hitze und durchfahren bis Hanksville.

 

  So, wir sind in der Stadt. Der erste Eindruck: Hier herrscht absolut tote Hose. Sieht alles ziemlich verlassen aus. Oder die Leute kommen erst aus ihren Häusern, wenn es dunkel wird. Falls überhaupt jemand hier lebt und nicht nur arbeitet. Nach Norden führt der Highway 24 rund 70 Kilometer weiter bis zum Interstate 70. Und dazwischen liegt aber auch nicht ein weiterer Ort. Nach Südosten zweigt der Highway 95 ab. Das sind schon 220 Kilometer bis zur nächsten Stadt. Abgesehen von Hite Marina. Da soll es eine Tankstelle und einen kleinen Laden geben, die jedoch nur einige Stunden am Tag geöffnet hat. Toller Service, oder?

 

  Und Hanksville? Hier geht man anscheinend mit einer Tankstelle pleite, weil man auf der falschen Seite der Kreuzung gebaut hat. Da machen 100 Meter den Unterschied zwischen Geldquelle und Ruine. Immerhin, es gibt ein Restaurant mit Campingplatz. Der hat auch ein paar Bäume, wunderschön, echt. Wir verbringen den Nachmittag damit, keinen Hitzeschlag zu bekommen. Wer sich bewegt, hat verloren. Fühlt sich jedenfalls so an.

 

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